Kategorie: Tierkommunikation_Mitglieder  /  Erstellt: 14-11-17 07:41:08  /  Bearbeitet: 23-03-18 08:25:54

Tierkommunikation zwischen Vertrauen und Skepsis 

Viele Menschen tun sich leichter mit neuen Sichtweisen, wenn diese erst einmal wissenschaftlich bewiesen sind.

 

Können wir es uns leisten, zu warten, bis die Tierkommunikation wissenschaftlich anerkannt ist?

 

Aus meiner Sicht ist die Antwort ein klares Nein, aus einer Vielzahl von Gründen. Wertvolle Erfahrungen werden durch die Tierkommunikation möglich. Nicht zuletzt helfen die Tiere uns, den Zugang zu unserem eigenen inneren Wissen wieder zu finden. Es geht um Lebensqualität – unsere eigene und die der Tiere. 

 

Nach Jahren der intensiven Beschäftigung mit der Tierkommunikation und großer anfänglicher Skepsis ist diese in meinem Leben fest verankert. Ich durfte so viele Erfahrungen machen, dass mir wissenschaftliche Beweise nicht mehr wichtig sind. Dies bedeutet nicht, dass ich nicht immer wieder skeptisch frage: stimmt das, was ich übersetze? Habe ich es geschafft, das Tier frei von eigenen Interpretationen oder Stimmungen zu übersetzen?

 

Balu, Elo:

Denk daran, wie viele Missverständnisse im Alltag der Menschen durch die gesprochene oder geschriebene Sprache entstehen. Diese Missverständnisse entstehen manchmal durch Unachtsamkeit, oft aber, weil sich verschiedene Ebenen, Wünsche und Befürchtungen, vermischen. Euer Euer Körper ist ein Kanal/Antenne, er fühlt, was Eurem Verstand entgeht. Er antwortet ununterbrochen auf die Signale, die er in eurer Umgebung wahrnimmt. Kein Mensch und kein Tier ist immer ganz eindeutig, das gehört zum Leben dazu. Zwischen einem klaren Ja und einem klaren Nein liegt eine ganze Welt.

Es ist mir ein Herzensanliegen, Worte zu finden, die die Empfindungen und das Wissen der Tiere übermitteln. Dies erfordert Einfühlungsvermögen, verbunden mit Fachwissen – und so ist es Teil der Arbeit, immer aufs Neue „über den Tellerrand zu schauen“ und sich in unterschiedlichen Bereichen weiter zu bilden. Nur fundierte Tierkommunikationen werden Eingang ins Denken der Menschen finden, zu wachsender gesellschaftlicher Anerkennung führen und auf diese Weise Impulse für ein besseres Miteinander geben.


In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch von August Thalhamer hinweisen: Der Heilungsweg des Schamanen im Lichte westlicher Psychotherapie und christlicher Überlieferung, Ennsthaler Verlag Steyr, 1 Auflage 2014
Herr Thalhamer ist Theologe, Wirtschaftspsychologe und Schamane. Er hat sehr viel Hintergrundwissen und einen großen Erfahrungsschatz- Er beleuchtet die Themen rund um Schamanismus, Erfahrungswissen, wissenschaftliches Denken, christliche Kultur, Psychotherapie sehr differenziert.

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